Neues zum Datenschutz
Leontine Krentz

Data Act: Was Unternehmen jetzt über den Zugang zu Daten wissen müssen

Seit September 2026 gelten neue Anforderungen an die Gestaltung vernetzter Produkte. Doch der Data Act betrifft nicht nur deren Hersteller. Auch Unternehmen, die solche Produkte einsetzen, digitale Dienste nutzen oder Cloud-Leistungen in Anspruch nehmen, sollten wissen, welche Rechte und Pflichten sich aus der europäischen Datenverordnung ergeben.

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Neues zum Datenschutz
Leontine Krentz

Digital Services Act und DSGVO: Wie beide Regelwerke den Umgang mit personenbezogenen Daten im digitalen Raum bestimmen

Der Digital Services Act (DSA) ergänzt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) um spezifische Anforderungen an digitale Vermittlungsdienste, insbesondere im Umgang mit rechtswidrigen Inhalten, personalisierter Werbung und Empfehlungssystemen. Beide Regelwerke sind nebeneinander zu beachten, sodass Unternehmen neben den Vorgaben des DSA auch die datenschutzrechtlichen Anforderungen an Rechtsgrundlagen, Transparenz, Datenminimierung und Datensicherheit erfüllen müssen. Unternehmen sollten daher prüfen, welche Pflichten für ihre digitalen Angebote gelten, und ihre Verarbeitungsprozesse, Datenschutzinformationen sowie technischen und organisatorischen Maßnahmen bei Bedarf entsprechend anpassen.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Videoüberwachung im Unternehmen: Wo endet Sicherheit und wo beginnt Überwachung?

Die neue Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zur Videoüberwachung in Fitnessstudios verdeutlicht, dass ein allgemeines Sicherheitsinteresse allein keine umfassende Videoüberwachung rechtfertigt, sondern Zweck, Erforderlichkeit und Umfang der Verarbeitung sorgfältig zu prüfen sind. Besonders bei automatisierten und personallosen Betrieben gewinnt die Frage an Bedeutung, welche technischen Maßnahmen tatsächlich erforderlich sind und ob weniger eingriffsintensive Alternativen zur Verfügung stehen. Für Unternehmen ist daher eine frühzeitige datenschutzrechtliche Bewertung von Kamerastandorten, Erfassungsbereichen, Speicherdauer, Zugriffsrechten, Informationspflichten und der erforderlichen Dokumentation entscheidend.

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Informationssicherheit
Leontine Krentz

Agentic AI – neue Herausforderungen durch autonome KI-Systeme

Autonome KI-Systeme und KI-Agenten markieren eine neue Entwicklungsstufe künstlicher Intelligenz, da sie nicht nur Antworten liefern, sondern eigenständig Aufgaben planen und Prozesse ausführen können. Diese Entwicklung eröffnet Unternehmen große Chancen, bringt jedoch gleichzeitig neue Herausforderungen für Datenschutz, Informationssicherheit und Governance mit sich. Klare Verantwortlichkeiten, kontrollierte Berechtigungen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen werden entscheidend sein, um KI verantwortungsvoll einzusetzen.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Datenschutz im Homeoffice 2026 – warum Unternehmen ihre Regelungen jetzt überprüfen sollten

Homeoffice ist heute ein fester Bestandteil moderner Arbeitsmodelle und stellt Unternehmen vor neue datenschutzrechtliche und informationssicherheitsbezogene Herausforderungen. Neben technischen Schutzmaßnahmen sind insbesondere klare organisatorische Regelungen, sensibilisierte Mitarbeitende und regelmäßig überprüfte Prozesse entscheidend, um personenbezogene Daten auch außerhalb des Unternehmens sicher zu verarbeiten. Unternehmen sollten ihre bestehenden Homeoffice-Strukturen daher kontinuierlich weiterentwickeln und an aktuelle Arbeitsweisen anpassen.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

KI-Verordnung 2026 – zwischen regulatorischer Entwicklung und praktischer Umsetzung im Unternehmen

Im Juli ist der richtige Zeitpunkt, um Unternehmen auf die nächsten Stufen der KI-Verordnung vorzubereiten. Zum 2. August 2026 würden eigentlich die umfangreichen Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme greifen. Durch den inzwischen verabschiedeten KI-Omnibus wurden zwar Teile verschoben und vereinfacht, gleichzeitig sind aber auch neue Verbote und Klarstellungen hinzugekommen. Viele Unternehmen wissen aktuell nicht mehr, welche Pflichten wann tatsächlich gelten.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Ransomware 2026 – wieso Backups allein nicht ausreichen

Ransomware-Angriffe gehören weiterhin zu den größten Cyberrisiken für Unternehmen jeder Größe. Während früher häufig die reine Verschlüsselung von Daten im Vordergrund stand, haben sich die Angriffsmethoden in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Heute geht es zunehmend um Datenexfiltration, doppelte Erpressung und gezielte Angriffe auf organisatorische Schwachstellen. Dadurch reicht ein klassisches Backup-Konzept allein längst nicht mehr aus.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Bewerberdaten im Fokus – Typische Verstöße im Recruiting

Der datenschutzkonforme Umgang mit Bewerberdaten zählt zu den größten Schwachstellen in vielen Unternehmen, insbesondere durch dezentrale Speicherung, fehlende Löschprozesse und den Einsatz cloudbasierter Recruiting-Systeme. In der Praxis entstehen Risiken häufig durch unklare Zuständigkeiten, unzureichende Zugriffskonzepte und mangelnde Transparenz bei externen Dienstleistern und Datenflüssen. Unternehmen sollten Recruiting-Prozesse daher technisch und organisatorisch überprüfen, um Datenschutzverstöße zu vermeiden und gleichzeitig Vertrauen bei Bewerberinnen und Bewerbern zu stärken.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Datenlöschung in der Praxis – warum viele Unternehmen scheitern

Die Löschung personenbezogener Daten gehört zu den zentralen Anforderungen der DSGVO und wird in der Praxis dennoch häufig unterschätzt. Während viele Unternehmen über formal saubere Löschkonzepte verfügen, zeigt sich im operativen Alltag ein deutlich anderes Bild: Daten werden nicht fristgerecht gelöscht, verbleiben in Systemen oder sind aufgrund unklarer Zuständigkeiten nicht eindeutig zuordenbar. Genau hier zeigen sich in der Praxis die größten Schwachstellen.

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