Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Bewerberdaten im Fokus – Typische Verstöße im Recruiting

Der datenschutzkonforme Umgang mit Bewerberdaten zählt zu den größten Schwachstellen in vielen Unternehmen, insbesondere durch dezentrale Speicherung, fehlende Löschprozesse und den Einsatz cloudbasierter Recruiting-Systeme. In der Praxis entstehen Risiken häufig durch unklare Zuständigkeiten, unzureichende Zugriffskonzepte und mangelnde Transparenz bei externen Dienstleistern und Datenflüssen. Unternehmen sollten Recruiting-Prozesse daher technisch und organisatorisch überprüfen, um Datenschutzverstöße zu vermeiden und gleichzeitig Vertrauen bei Bewerberinnen und Bewerbern zu stärken.

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Leontine Krentz

Datenlöschung in der Praxis – warum viele Unternehmen scheitern

Die Löschung personenbezogener Daten gehört zu den zentralen Anforderungen der DSGVO und wird in der Praxis dennoch häufig unterschätzt. Während viele Unternehmen über formal saubere Löschkonzepte verfügen, zeigt sich im operativen Alltag ein deutlich anderes Bild: Daten werden nicht fristgerecht gelöscht, verbleiben in Systemen oder sind aufgrund unklarer Zuständigkeiten nicht eindeutig zuordenbar. Genau hier zeigen sich in der Praxis die größten Schwachstellen.

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Leontine Krentz

European Health Data Space (EHDS) 2026 – neuer Rechtsrahmen für Gesundheitsdaten in Europa

Der European Health Data Space schafft einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Nutzung und den Austausch von Gesundheitsdaten innerhalb der EU. Er betrifft sowohl die Primärnutzung (Behandlung) als auch die Sekundärnutzung (Forschung, Politik, Innovation).
Datenschutzrechtlich besonders relevant sind neue Einwilligungs- und Widerspruchsmechanismen sowie die Frage, wie sensible Gesundheitsdaten EU-weit interoperabel genutzt werden können.

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Leontine Krentz

KI-Regulierung 2026 – verschärfte Durchsetzung, Transparenzpflichten und europäische Aufsichtspraxis im Wandel

Stärkere Durchsetzung und Fokus auf Transparenzpflichten
Parallel dazu verstärken europäische Datenschutzaufsichtsbehörden ihren Fokus auf die praktische Durchsetzung der DSGVO, insbesondere im Hinblick auf Transparenzpflichten. Unternehmen müssen noch genauer darlegen, wie personenbezogene Daten erhoben, genutzt und ggf. für KI-Zwecke verarbeitet werden.

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Neues zum Datenschutz
Leontine Krentz

KI und Datenschutz-Folgenabschätzung 2026 – neue Anforderungen an Risiko, Dokumentation und Governance

Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt liegt weiterhin im Bereich künstliche Intelligenz. Datenschutzaufsichtsbehörden in der EU konkretisieren die Anforderungen an Datenschutz-Folgenabschätzungen für KI-Systeme und verlangen zunehmend eine deutlich tiefere technische und organisatorische Dokumentation bereits in der Entwicklungsphase.
Dabei geht es insbesondere darum, Risiken nicht nur abstrakt zu beschreiben, sondern konkret nachzuweisen, wie Daten verarbeitet werden, welche Schutzmaßnahmen greifen und wie Diskriminierungs- oder Re-Identifikationsrisiken verhindert werden. Die Richtung ist klar: KI wird regulatorisch nicht mehr als experimenteller Bereich behandelt, sondern als voll integrierter Bestandteil der DSGVO-Compliance.

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Neues zum Datenschutz
Leontine Krentz

EU Digital Identity Wallet – Einführung, Chancen und Datenschutzperspektive 2026

Die EU Digital Identity Wallet, kurz EUDI‑Wallet, markiert einen entscheidenden Schritt zur Vereinheitlichung digitaler Identitäten in Europa. Mit der verpflichtenden Bereitstellung durch die Mitgliedstaaten bis Ende 2026 sollen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen in der Lage sein, digitale Identitäten für eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Dienstleistungen zu nutzen. Die Wallet ermöglicht das sichere Speichern und Teilen offizieller Dokumente, darunter Identitätsnachweise, Führerscheine, medizinische Dokumente oder Qualifikationen. Damit wird eine europaweit standardisierte, vertrauenswürdige und interoperable digitale Identität geschaffen, die sowohl die digitale Transformation von Verwaltungs- und Geschäftsprozessen unterstützt als auch die Anforderungen des Datenschutzes erfüllt.

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Neues zum Datenschutz
Leontine Krentz

Digital Omnibus und neue EU-Digitalregulierung

Die Europäische Union treibt die Digitalisierung des Binnenmarktes konsequent voran und ergänzt bestehende Regelwerke mit neuen Vorschriften, die Transparenz, Verbraucherschutz und Datenverantwortung stärken sollen. Der sogenannte Digital Omnibus ist ein Rahmenwerk, das Unternehmen verpflichtet, bestimmte Datenverarbeitungen nachvollziehbar zu dokumentieren und den Betroffenen umfassendere Rechte einzuräumen. Aufbauend auf der DSGVO, der ePrivacy-Richtlinie und dem Digital Services Act (DSA) erweitert der Digital Omnibus die bestehenden Pflichten um spezielle Berichtspflichten, Informationspflichten und Prüfmechanismen. Die Zielsetzung ist eine höhere Rechtssicherheit, ein harmonisierter Binnenmarkt für digitale Dienste und ein gestärktes Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in digitale Produkte und Plattformen.

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Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

Elektronische Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten

Seit dem 1. Oktober 2025 ist die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten verpflichtend. Ziel der ePA ist es, medizinische Daten zentral, digital und interoperabel verfügbar zu machen, um die Qualität der Patientenversorgung zu erhöhen, Doppeluntersuchungen zu vermeiden und die Kommunikation zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Apotheken und weiteren Leistungserbringern zu verbessern. Darüber hinaus eröffnet die ePA neue Möglichkeiten für eine datenbasierte Versorgung, Versorgungsforschung und Qualitätskontrolle, während gleichzeitig der Datenschutz und die Datensicherheit im Gesundheitswesen höchste Priorität genießen. Für Unternehmen im Gesundheitssektor sowie IT-Dienstleister ergeben sich umfassende organisatorische und technische Anpassungen, die frühzeitig geplant und umgesetzt werden müssen.

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Datenschutzbeauftragter
Leontine Krentz

EU & Brasilien – auf dem Weg zum Angemessenheitsbeschluss

Die Europäische Kommission hat im Herbst 2025 den Entwurf eines Angemessenheitsbeschlusses gemäß Art. 45 DSGVO für Brasilien veröffentlicht. Das südamerikanische Land verfügt mit der Lei Geral de Proteção de Dados (LGPD) über ein Datenschutzgesetz, das sich in Struktur und Systematik eng an den Anforderungen der DSGVO orientiert. Brasilien ist zudem ein zentraler Akteur in der globalen Digitalwirtschaft, weshalb dieser Beschluss für viele Unternehmen unmittelbare praktische Relevanz hätte.

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