Datenschutz für Praktiker
Leontine Krentz

KI-Regulierung 2026 – verschärfte Durchsetzung, Transparenzpflichten und europäische Aufsichtspraxis im Wandel

Stärkere Durchsetzung und Fokus auf Transparenzpflichten
Parallel dazu verstärken europäische Datenschutzaufsichtsbehörden ihren Fokus auf die praktische Durchsetzung der DSGVO, insbesondere im Hinblick auf Transparenzpflichten. Unternehmen müssen noch genauer darlegen, wie personenbezogene Daten erhoben, genutzt und ggf. für KI-Zwecke verarbeitet werden.
Auffällig ist dabei ein Trend zu koordinierter europäischer Aufsichtspraxis: Nationale Behörden gehen stärker abgestimmt vor, insbesondere bei KI-Anwendungen, Plattformdiensten und datengetriebenen Geschäftsmodellen. Gleichzeitig bleibt die Anzahl der Datenschutzvorfälle hoch, was die Behörden zusätzlich unter Druck setzt, konsequenter zu prüfen und zu sanktionieren.

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Neues zum Datenschutz
Leontine Krentz

KI und Datenschutz-Folgenabschätzung 2026 – neue Anforderungen an Risiko, Dokumentation und Governance

Ein zentraler Entwicklungsschwerpunkt liegt weiterhin im Bereich künstliche Intelligenz. Datenschutzaufsichtsbehörden in der EU konkretisieren die Anforderungen an Datenschutz-Folgenabschätzungen für KI-Systeme und verlangen zunehmend eine deutlich tiefere technische und organisatorische Dokumentation bereits in der Entwicklungsphase.
Dabei geht es insbesondere darum, Risiken nicht nur abstrakt zu beschreiben, sondern konkret nachzuweisen, wie Daten verarbeitet werden, welche Schutzmaßnahmen greifen und wie Diskriminierungs- oder Re-Identifikationsrisiken verhindert werden. Die Richtung ist klar: KI wird regulatorisch nicht mehr als experimenteller Bereich behandelt, sondern als voll integrierter Bestandteil der DSGVO-Compliance.

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Datenschutzbeauftragter
Leontine Krentz

Europäischer Datenschutztag 2026 – Digitalisierung, KI und Datenschutz im Fokus

Der Europäische Datenschutztag am 28. Januar 2026 lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die zentrale Bedeutung von Datenschutz und digitaler Souveränität in Europa. Die Veranstaltung erinnert an die Unterzeichnung der Konvention 108, des ersten rechtsverbindlichen europäischen Datenschutzvertrags, und dient als Plattform für den fachlichen Austausch aktueller Entwicklungen, regulatorischer Neuerungen und praxisnaher Umsetzungsstrategien. In diesem Jahr standen insbesondere die zunehmende Digitalisierung von Verwaltungs- und Unternehmensprozessen, der Einsatz künstlicher Intelligenz und die konsequente Umsetzung der DSGVO im Vordergrund. Ziel ist es, Organisationen praxisnahe Impulse zu geben, wie Datenschutz als integraler Bestandteil von Geschäftsprozessen, IT-Systemen und Governance-Strukturen verankert werden kann.

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